Geschichte - Gegenwart

1960 - Gesunde Wirtschafts- und gute Infrastruktur heute Der Bau einer Autobahn zwischen Nürnberg und Würzburg brachte für den Ort einen neuen wirtschaftlichen Anreiz, der auch schnell zum Aufblühen von Wirtschaft und Handel führte.


 

1963 - Fertigstellung der Autobahnanbindung

Am 18.12.1963 wurde das letzte Teilstück dem Verkehr übergeben, und damit war die Stadt in alle Richtungen an das europäische Straßennetz angeschlossen. Die günstige Lage in der Mitte Deutschlands und das Vorhandensein von Arbeitskräften führte bald zur Ansiedlung von Industriebetrieben und zu einer positiven Entwicklung der örtlichen Wirtschaftszweige. Hierzu zählte auch der Fremdenverkehr. Aus der "Sommerfrische" Schlüsselfeld wurde schnell ein bekannter Ort für die Rast auf dem Weg in den Süden.

1972 - Gebietsreform - Schlüsselfeld gehört zum Regierungsbezirk Mittelfranken

Die Gebietsreform von 1972 brachte für Schlüsselfeld eine ähnliche Situation wie bereits zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Von 1810 bis 1972 gehörte Schlüsselfeld zum Landkreis Höchstadt a. d. Aisch und damit zum Regierungsbezirk Oberfranken. Zwischen 1972 und 1978 war Schlüsselfeld die westlichste Gemeinde im Landkreis Erlangen-Höchstadt und damit im Regierungsbezirk Mittelfranken.

1978 - Zusammenschluß von neun selbständigen Gemeinden zur Stadt Schlüsselfeld

Seit dem 1. Mai 1978 gehört Schlüsselfeld zum Landkreis Bamberg und damit wieder zum Regierungsbezirk Oberfranken. Zur gleichen Zeit bildete sich die Stadt Schlüsselfeld in ihrem heutigen Bestand durch den Zusammenschluß von neun ehemals selbständigen Gemeinden. 1972 schloß sich Heuchelheim Schlüsselfeld an. 1975 waren es die Gemeinde Untermelsendorf und 1978 die Gemeinden Aschbach, Thüngfeld, Elsendorf, Reichmannsdorf, Eckersbach und Ziegelsambach. Schlüsselfeld ist in der bayerischen Landesplanung als Unterzentrum anerkannt.