Geschichte - Neuzeit
1631 - Zerstörung im 30 jährigen Krieg und Wiederaufbau
Der 3ojährige Krieg brachte für das Amt, die Stadt und die Pfarrei Schlüsselfeld unbeschreibliche Not. Zwischen 1631 und 1635 wurde Schlüsselfeld immer wieder geplündert und zerstört.
ab 1650 - Blütezeit als östlichstes Würzburgisches Oberamt
In der Zeit zwischen dem Ende des 3ojährigen Krieges und der Säkularisation konnte der Ort seine Stellung als östlichstes Würzburgisches Oberamt nutzen und erlebte eine Blütezeit. Die meisten monumentalen Wahrzeichen Schlüsselfelds stammen aus dieser Zeit.
1802 - Säkularisation und Verwaltungseingliederung im 19. Jahrhundert
Das Ende des Hochstifts Würzburg 1802, die Zuordnung zur bayerischen Provinz Bamberg 1804, die Zuordnung zum damaligen Landgericht Burgebrach 1805, die Übernahme zum Großherzogtum Würzburg unter Erzherzog Ferdinand von Österreich 1806 und schließlich die endgültige Zuordnung zu Bayern 1810 bedeutete für Schlüsselfeld schon durch die ständige Änderung der Verwaltungszugehörigkeit einen schwerwiegenden Einschnitt in seine Entwicklung.
Mit der Zuordnung zum Landgericht Höchstadt a. d. Aisch und dem späteren Landkreis Höchstadt a. d. Aisch geriet Schlüsselfeld in die auch heute noch bestehende geographische Lage am Schnittpunkt der Grenzen der drei fränkischen Regierungsbezirke und damit auch immer an den Rand des jeweiligen Landkreises. Nur die gute wirtschaftliche Situation ermöglichte es Schlüsselfeld, seine Position als Mittelpunkt der Umgebung zu erhalten.