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Pfarrkirche St. Johannes der Täufer

Parallel zum großen Markplatz erhebt sich die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer, die 1994 generalsaniert wurde. Die neugestaltete gotische Pfarrkirche stammt aus dem 14. Jahrhundert. Den optischen Mittelpunkt im Kircheninneren bildet der barocke Hochaltar mit dem Bild der Verkündigung Mariens von Oswald Onghers aus dem Jahr 1702. Der Altar war ursprünglich für die Würzburger Universitätskirche bestimmt und musste durch zahlreiche Veränderungen erst in die Schlüsselfelder Pfarrkirche eingepasst werden.

Katholische Pfarrei St. Johannes der Täufer Schlüsselfeld

Pfarrer-Weißenberger-Straße 2, 96132 Schlüsselfeld
09552/921212
09552/921211
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Pfarrer: Wolfgang Dettenthaler

Marienkirche Schlüsselfeld

An der westlichen Stadtmauer gelegen erhebt sich die barocke Marienkirche. Sie ist auf das Patrozinium „Maria, Helferin der Christen“ geweiht und gilt als originalgetreue Kopie des berühmten Wallfahrtsorts Mariazell in der Steiermark.

1722 ließ der aus Schlüsselfeld stammende und in Wien lebende Johann Laurenz Dotz das spätromanische Gnadenbild von Maria Zell nachbilden und nach Schlüsselfeld bringen. Dort wurde es zunächst in der Pfarrkirche aufgestellt. 1724 begannen die Schlüsselfelder, wahrscheinlich nach den Plänen von Balthasar Neumann, mit dem Neubau der heutigen Marienkirche an der Stelle einer ehemaligen Vierzehnnothelferkapelle. Dieser Vorgängerbau wird erstmals 1484 urkundlich erwähnt – es liegen jedoch keine weiteren Daten darüber vor.

Im Chorraum dominiert der Hochaltar, der unter einem von zwölf Säulen getragenen Baldachin das Gnadenbild birgt. Durch Spenden konnte für die Madonna und dem auf ihrem Arm sitzenden Jesuskind vor einigen Jahren jeweils eine Krone erworben werden. Außerdem wurden eigens angefertigte Gewänder gestiftet, mit denen das Gnadenbild an Festtagen bekleidet wird. Der 1998 eingerichtete Zelebrationsaltar, die beiden Seitenaltäre, die Kanzel, sowie die typisch fränkische Barockorgel, vervollständigen die barocke Ausstattung.

In der Marienkirche werden in der Zeit von Mai bis Oktober regelmäßig Gottesdienste gefeiert.

Katholische Pfarrei St. Marien Aschbach

Kaulberg 6, 96132 Schlüsselfeld
09555/566
09555/808861
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Pfarrer: Wolfgang Dettenthaler

St. Josef Heuchelheim

Die Geschichte der Heuchelheimer Kirche ist relativ unbekannt. Sicher ist jedoch, dass sie nicht so alt ist wie der Ort selbst. Dafür erlebte die Innenausstattung besonders den letzten Jahrzehnten eine wechselvolle Gestaltung.

Unter der Leitung von Pfarrer Konrad Seeberger wurde die Kirche von Oktober 1964 bis Dezember 1965 renoviert. Der vor 1922 eingerichtete Altar war stark beschädigt und musste entfernt werden. Der Innenraum der Kirche wurde entsprechend den Vorgaben des II. Vatikanischen Konzils neu gestaltet. Gleichzeitig wurde der Fußboden erneuert. Die mangelhafte Pfeiffenorgel wurde ausgebaut und konnte durch eine elektronische Orgel ersetzt werden, die wiederum bereits 1970 nach Rambach verkauft und durch eine neue Orgel mit Verstärker ausgetauscht wurde. Im Rahmen der damaligen Neugestaltung wurde die Kirche 1967 mit einem Steinaltar und 1968 mit einem Wandbehang mit der Darstellung des gekreuzigten Christus ausgestattet.

Lange Jahre war es der Wunsch der Heuchelheimer Christen, wieder einen "richtigen" Altar anzuschaffen, doch erst im August 1998 konnte der Auftrag erteilt werden. Im Rahmen der Altarraumneugestaltung wurde u. a. eine Bankheizung installiert sowie andere Neuerungen, wie die Beleuchtung, vorgenommen.

St. Laurentius Aschbach

An der Fassade des Altars von St. Laurentius Aschbach prangt das Wappen derer von Pölnitz, die noch heute das Präsentationsrecht über die evangelische Kirche ausüben. Das barocke Langhaus, ebenso wie das Orgelgehäuse aus dem Jahre 1736, mit flacher Decke, ist wie das gotische Chorgewölbe von zarten Rokoko-Ornamenten überzogen. Die zierliche Rokoko-Herrschaftsloge auf der linken Emporseite ist eine der Kostbarkeiten des Raumes. Außerdem birgt diese Kirche noch steinerne Epitaphien, eines ist eine ritterliche Gestalt in Harnisch, Wehr und mit hochgeschlagenem Visier aus dem Geschlecht derer von Thüngfeld. Ein anderes Epithaph erinnert an Anastasia Fuchs von Rügheim, geb. Thumau, die Stifterin des Taufsteins, den rundum Ahnenwappen zieren. Die vor dem Gekreuzigten kniende Frauengestalt der Fuchsin, aus Alabaster gehauen, wird von einem steinernen Denkmal umgeben, dessen begrenzende Säulen Wappen schmücken. Das pompöse Grabmal der Fuchsin wurde von Hans Werner geschaffen.

Der wertvolle spätgotische Flügelaltar, verleiht dem Gotteshaus seine besondere Weihe. Geöffnet zeigen die beiden außen mit acht Darstellungen des Leidens Christi bemalte Flügel je zwei Reliefszenen: zum einen die Botschaft des Engels und die Begegnung Mariens mit ihrer Base Elisabeth, zum anderen die Geburt des Herrn und die Huldigung der drei Weisen. In der Schreinmitte findet sich die nahezu lebensgroße Gestalt der Muttergottes.

Quelle: Zeitschrift "Der Steigerwald" 4. Jahrgang 1984/Nr. 1, S. 214 / 215.

Evangelische Kirchengemeinde Aschbach/Hohn am Berg

Hauptstraße 13, 96132 Schlüsselfeld
09555/255
09555/1328
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Pfarrer Johannes Kestler
Tel.: 09555/3779915
Mobil: 0174/1620817
Sprechstunde: Di. 14.00-16.00 Uhr