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Drei-Franken-Stein

Der Dreifrankenstein markiert jenen geographischen Punkt, an dem die drei fränkischen Regierungsbezirke Ober-, Mittel- und Unterfranken aneinanderstoßen.

Im Zuge der Gebietsreform von 1972 verschob sich der Grenzpunkt um sieben Kilometer Luftlinie nach Südosten. Heute sind beide Punkte durch Steine markiert, die gemäß der Gültigkeit des markierten Punktes als alter und neuer Dreifrankenstein bezeichnet werden.

Alter Dreifrankenstein:
Der alte Dreifrankenstein, gesetzt 1892, ist eine 135 cm hohe Säule aus Sandstein. Er befindet sich im Wald des Flurstücks Sandhügel, einige hundert Meter westlich von Kleinbirkach (Gemeindeteil des Marktes Ebrach) und östlich von Ebersbrunn (Markt Geiselwind, Unterfranken) in der Nähe des Quellgebietes der Reichen Ebrach.

Neuer Dreifrankenstein:
Der neue Dreifrankenstein, gesetzt 1979, ist ein 280 cm hoher Findling aus Muschelkalk, in den die Wappen der drei fränkischen Regierungsbezirke eingehauen sind. Das Gelände rund um den Dreifrankenstein wurde von 2011 bis 2012 völlig neu gestaltet und mit großflächigen Informationstafeln zu den drei fränkischen Bezirken und den angrenzenden Landkreisen versehen.

Das Gelände soll sowohl Einheimischen als auch Ausflugsgästen und Wanderern als Erholungs- und Rastmöglichkeit dienen.

Der Stein befindet sich auf einer Anhöhe im Steigerwald, südwestlich von He uchelheim (Gemarkung der Stadt Schlüsselfeld, Oberfranken), nordwestlich von Freihaslach (Markt Burghaslach, Mittelfranken) und östlich von Sixtenberg (Markt Geiselwind, Unterfranken).

Erreicht werden kann der Dreifrankenstein über:
Oberfranken: Stadt Schlüsselfeld, Heuchelheim
Mittelfranken: Markt Burghaslach, Freihaslach
Unterfranken: Markt Geiselwind, Wasserberndorf und Sixtenberg

Aussichts- und Rastplatz Rambach

Nahe der Ortschaft Rambach entstand am Rand des Radwegs „vom Main zur Regnitz“ und eines Fernwanderwegs ein Aussichts- und Rastplatz über dem Tal der Reichen Ebrach.

© Stadt Schlüsselfeld

Der Aussichts- und Rastplatz besteht aus zwei runden, ineinander verschobenen und mit Bandstahl eingefassten Flächen. Die Rastfläche mit einer feinen Splittschüttung ist horizontal ausgerichtet. Eine zweite Fläche aus groben Schotter fällt mit der Topografie und vermittelt in die Umgebung. Ein geschwungener Weg führt zum Aussichtspunkt, auf dem Sitzelemente aus Vollholzblöcken zum Verweilen einladen.

Eine wunderschöne alte Kiefer am Rande der Fläche verleiht dem Ort ein besonderes Flair. Kleine am Bandstahl angebrachte Edelstahltafeln liefern Informationen zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten in der Nähe wie zum Beispiel zur Stadt Schlüsselfeld und dem Ortsteil Rambach, dem Tal der Reichen Ebrach bis nach Heuchelheim und zum Dreifrankenstein.

Quelle Aschbach

© Stadt Schlüsselfeld

Inmitten der herrlichen Natur entspringt die Aschbachquelle. Die gefasste Aschbachquelle wird sichtbar und öffentlich zugänglich als regionales Ausflugsziel umgestaltet. Ein neuer Quellstein mit Quellbecken aus Weißbeton markiert den Beginn der Aschbachquelle. Von hier fließt der Aschbach über ein neugestaltetes, naturnahes Bachbett aus Dolomitquadersteinen in den bestehenden Bachlauf am Waldrand. Umliegend befestigen drei Mauern aus Quadersteinen das Gelände zum Quellbecken und bieten Spiel- und Sitzmöglichkeiten. Eine begehbare Schotterrasenfläche ermöglicht den Zugang zur Quelle, markante Bäume markieren den Standort der Aschbachquelle.

Kneipp-Anlage Schlüsselfeld

© Stadt Schlüsselfeld

Ein Anziehungspunkt für Gesundheitsbewusste ist die ca. 15° Grad kalte Kneipp-Anlage, naturnah an der Reichen Ebrach gelegen. Das Becken wird aus der Reichen Ebrach gespeist.