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Zahlen, Daten, Fakten

Insgesamt sind derzeit 573 Betriebe in Schlüsselfeld gemeldet, die sich wie folgt auf die unterschiedlichen Branchen verteilen:

16 Industriegewerbe
170 Handelsgewerbe
143 Handwerksgewerbe
336 Sonstige Gewerbe

Steuerhebesätze

Seit dem 01.01.2002 betragen die Hebesätze der Stadt Schlüsselfeld für die Grundsteuer A und B und die Gewerbesteuer 320 %.

Bodenrichtwerte

Der Gutachterausschuss für die Ermittlung von Grundstückswerten im Bereich des Landkreises Bamberg hat in der Sitzung am 9. Juni 2015 gemäß § 196 Baugesetzbuch (BauGB) und § 12 der Gutachterausschussverordnung (BayGaV) die Bodenrichtwerte für die Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreises Bamberg neu ermittelt und beschlossen.

Zum Stand 31.12.2014 ergeben sich demnach für das Gebiet der Stadt Schlüsselfeld folgende Richtwerte:

Hinweise zur Bodenrichtwertliste (Stand: 31.12.2014)

1. Die Bodenrichtwerte umfassen alle Städte, Märkte und Gemeinden des Landkreisgebietes; ausgenommen sind Weiler, Einzelgehöfte, Aussiedlerhöfe und dergleichen.

2. Grundlage für die Ermittlung von Bodenrichtwerten ist die bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses geführte Kaufpreissammlung. Die Bodenrichtwerte wurden für die Grundstücksqualität von baureifen Wohnbauflächen und baureifen Gewerbeflächen ermittelt und enthalten Erschließungs- und Herstellungsbeiträge. In Einzelfällen wurden vorhandene Bodenrichtwerte herangezogen bzw. erfolgte eine Ableitung aus vergleichbaren Gebieten und Lagen. Außerdem wurden Bodenrichtwerte für landwirtschaftliche Flächen normaler Güte ermittelt.

3. Die Bodenrichtwerte beziehen sich auf den Preis für einen Quadratmeter und haben keine bindende Wirkung.

4. Der Bodenrichtwert ist der durchschnittliche Lagewert des Bodens für eine Mehrheit von Grundstücken. Abweichungen eines einzelnen Grundstücks von dem Bodenrichtwertgrundstück in den wertbeeinflussenden Merkmalen und Umständen – wie Erschließungszustand, spezielle Lage, Art und Maß der baulichen Nutzung, Bodenbeschaffenheit, Grundstücksgestalt - bewirken in der Regel entsprechende Abweichungen seines Wertes von dem Bodenrichtwert.

5. Die Festlegung der Erschließungskosten und Herstellungsbeiträge erfolgte aufgrund von Auskünften der jeweiligen Gemeinden. Verbindliche Aussagen über die Höhe der jeweils zu erwartenden Erschließungskosten und Herstellungsbeiträge können nur von den jeweiligen Gemeinden gegeben werden.

6. Im Bewertungszeitraum sind alle Kaufverträge mit Vertragsabschluss zwischen 1. Januar 2013 und 31. Dezember 2014 berücksichtigt.

7. Richtwertgrundstücke mit der Bestimmung des Maßes der baulichen Nutzung (GFZ, GRZ, BMZ, Geschosse etc.) sowie Grundstücksgröße, -tiefe usw. wurden nicht festgelegt.

8. Die jeweilige Ortsbebauung bildet eine eigene Richtwertzone. Einzelne Richtwertzonen wurden entsprechend den räumlichen Geltungsbereichen von Bebauungsplänen gebildet.

9. Die Bodenrichtwerte beziehen sich auf den individuellen Wohnungsbau; Richtwerte für den Geschosswohnungsbau wurden nicht ermittelt.

10. Anzahl der Kaufverträge

Jahr        Gesamt        Unbebaute        Bebaute         Eigentumswohnungen

2013        1450                713                        463                    241

2014        1533                798                        444                    242

11. Verkäufe von Bauland

Jahr        Gesamt        Baureifes                Gewerbliche Grundstücke

2013            366                    336                              30               

2014            328                    293                              35

12. Die nächste Festlegung der Bodenrichtwerte erfolgt zum Ermittlungsstichtag 31. Dezember 2016.