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Reichmannsdorf

In der ehemals selbstständigen Gemeinde im Norden des Stadtgebiets Schlüsselfeld leben heute gut 800 Einwohner.

  • Brunnen in Reichmannsdorf / © Stadt Schlüsselfeld
  • Jüdischer Friedhof Reichmannsdorf / © Stadt Schlüsselfeld
  • Feuerwehrhaus Reichmannsdorf / © Stadt Schlüsselfeld
  • Golfplatz Reichmannsdorf / © Stadt Schlüsselfeld

Der Ort wird 1303 als „Richalsdorf“ erwähnt und unterlag unterschiedlichen Grundherrschaftsverhältnissen. Gegen Ende des 17. Jahrhunderts kaufte Wilhelm Philipp von Schrottenberg einen Großteil der Gemeindeflur. Dieser ließ nach der Zerstörung des Truchsess-Schlosses durch einen Brand, ein neues Schloss bauen. Die Dreiflügelanlage mit künstlichem See wurde nach den Plänen von Leonhard Dientzenhofer von dessen Bruder Johann errichtet. Heute wird die Anlage als Hotel genutzt.

Auch Reichmannsdorf hatte nachweisbar seit dem 18. Jahrhundert bis ins frühe 20. Jahrhundert eine jüdische Gemeinde, seit 1840 existierte ein eigener Judenfriedhof, der auch heute noch besteht.

  • St. Sebastian / © Stadt Schlüsselfeld
  • Spazierweg am Weiher / © Stadt Schlüsselfeld
  • Blick auf Reichmannsdorf / © Stadt Schlüsselfeld

Hopfenmühle

Unterhalb von Reichmannsdorf befindet sich auf der rechten Seite des Baches die Hopfenmühle, mit einem weithin bekannten Sägewerk. Die 1934 neue eingerichtete Mahlmühle liegt jetzt still.

Fallmeisterei

Eine Fallmeisterei würde heute als Abdeckerei oder Tierkörperbeseitigungsanstalt bezeichnet.